Weltweit werden extreme Wetterereignisse wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen immer stärker und treten häufiger auf. Bei der Bewältigung der Auswirkungen solcher Katastrophen sind die Nutzerinnen und Nutzer natürlicher Ressourcen (Fischer*innen, Landwirte und Landwirtinnen) auf Wissen und Unterstützung sowohl von innerhalb und als auch außerhalb ihrer Gemeinschaften angewiesen. Um die Frage zu beantworten, wie man Umweltkatastrophen am Besten übersteht, müssen wir daher herausfinden, welche Verbindungen im Krisenfall besonders hilfreich sind. Wir geben Einblicke in zwei Beispiele laufender Forschungsarbeiten, welche die Rolle sozialer Netzwerke bei der Bewältigung von Naturkatastrophen in Peru und Bangladesch untersuchen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anzahl und die Vielfalt der Verbindungen für die Krisenbewältigung entscheidend sind. Dies macht deutlich, dass die Art und Weise, wie soziale Netzwerke die individuellen und gemeinschaftlichen Reaktionen auf Umweltauswirkungen beeinflussen, weiter erforscht werden muss.
Kriegl M., Kluger L., Holzkämper E., Nagel B., Kochalski S. and Gorris P. (2021) Wie wichtig sind soziale Netzwerke in Zeiten von Umweltkrisen? 66: 57-67. 10.15464/easy.2021.007
@article{Kriegl2021,
Title = {Wie wichtig sind soziale Netzwerke in Zeiten von Umweltkrisen?},
Author = {Kriegl, Michael and Kluger, Lotta and Holzkämper, Eike and Nagel, Ben and Kochalski, Sophia and Gorris, Philipp},
Editor = {},
Year = {2021},
Pages = {57-67},
Volume = {66},
Doi = {10.15464/easy.2021.007},
Abstract = {Weltweit werden extreme Wetterereignisse wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen immer stärker und treten häufiger auf. Bei der Bewältigung der Auswirkungen solcher Katastrophen sind die Nutzerinnen und Nutzer natürlicher Ressourcen (Fischer*innen, Landwirte und Landwirtinnen) auf Wissen und Unterstützung sowohl von innerhalb und als auch außerhalb ihrer Gemeinschaften angewiesen. Um die Frage zu beantworten, wie man Umweltkatastrophen am Besten übersteht, müssen wir daher herausfinden, welche Verbindungen im Krisenfall besonders hilfreich sind. Wir geben Einblicke in zwei Beispiele laufender Forschungsarbeiten, welche die Rolle sozialer Netzwerke bei der Bewältigung von Naturkatastrophen in Peru und Bangladesch untersuchen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anzahl und die Vielfalt der Verbindungen für die Krisenbewältigung entscheidend sind. Dies macht deutlich, dass die Art und Weise, wie soziale Netzwerke die individuellen und gemeinschaftlichen Reaktionen auf Umweltauswirkungen beeinflussen, weiter erforscht werden muss.},
}
TY - JOUR
AU - Kriegl, Michael
AU - Kluger, Lotta
AU - Holzkämper, Eike
AU - Nagel, Ben
AU - Kochalski, Sophia
AU - Gorris, Philipp
TI - Wie wichtig sind soziale Netzwerke in Zeiten von Umweltkrisen?
PY - 2021
SP - 57-67
VL - 66
DO - 10.15464/easy.2021.007
AB - Weltweit werden extreme Wetterereignisse wie Stürme, Dürren und Überschwemmungen immer stärker und treten häufiger auf. Bei der Bewältigung der Auswirkungen solcher Katastrophen sind die Nutzerinnen und Nutzer natürlicher Ressourcen (Fischer*innen, Landwirte und Landwirtinnen) auf Wissen und Unterstützung sowohl von innerhalb und als auch außerhalb ihrer Gemeinschaften angewiesen. Um die Frage zu beantworten, wie man Umweltkatastrophen am Besten übersteht, müssen wir daher herausfinden, welche Verbindungen im Krisenfall besonders hilfreich sind. Wir geben Einblicke in zwei Beispiele laufender Forschungsarbeiten, welche die Rolle sozialer Netzwerke bei der Bewältigung von Naturkatastrophen in Peru und Bangladesch untersuchen. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Anzahl und die Vielfalt der Verbindungen für die Krisenbewältigung entscheidend sind. Dies macht deutlich, dass die Art und Weise, wie soziale Netzwerke die individuellen und gemeinschaftlichen Reaktionen auf Umweltauswirkungen beeinflussen, weiter erforscht werden muss.
ER -