> Meeresschutzgebiete gelten als wichtiges Instrument im Kampf gegen die Übernutzung und das Artensterben im Meer. Sie sollen Meeresorganismen und deren Lebensräume schützen, indem sie bestimmte Aktivitäten des Menschen verbieten oder regulieren. Ihre Zahl hat in den zurückliegenden Jahren deutlich zugenommen, Erfolge aber lassen trotzdem vielerorts auf sich warten. Denn viel zu oft werden die geplanten Schutzmaßnahmen gar nicht oder nur halbherzig umgesetzt und überwacht.
> Die überwiegende Zahl der Meeresschutzgebiete auf der Welt verfehlt bislang ihre Schutzziele und schafft es nicht, die lokalen Meeresorganismen und Lebensräume wirksam zu schützen. Diese Misserfolge haben Fachleute zum Anlass genommen, genauer zu hinterfragen, unter welchen Voraussetzungen das Leben im Meer von Schutzzonen profitiert. Die Ergebnisse sind eindeutig: Es braucht gemeinsam entwickelte Schutzpläne, viel wissenschaftliches Know-how sowie Geld, Personal und regelmäßige Erfolgskontrollen, um den Artenrückgang in diesen Meeresregionen zu stoppen.
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Kriegl M., von Dorrien C. and Hain S. (2025) Kapitel 7 - Wann Schutzzonen im Meer der Artenvielfalt nutzen. 9: 136-159.
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> Die überwiegende Zahl der Meeresschutzgebiete auf der Welt verfehlt bislang ihre Schutzziele und schafft es nicht, die lokalen Meeresorganismen und Lebensräume wirksam zu schützen. Diese Misserfolge haben Fachleute zum Anlass genommen, genauer zu hinterfragen, unter welchen Voraussetzungen das Leben im Meer von Schutzzonen profitiert. Die Ergebnisse sind eindeutig: Es braucht gemeinsam entwickelte Schutzpläne, viel wissenschaftliches Know-how sowie Geld, Personal und regelmäßige Erfolgskontrollen, um den Artenrückgang in diesen Meeresregionen zu stoppen.},
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TY - JOUR
AU - Kriegl, Michael
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TI - Kapitel 7 - Wann Schutzzonen im Meer der Artenvielfalt nutzen
PY - 2025
SP - 136-159
VL - 9
AB - > Meeresschutzgebiete gelten als wichtiges Instrument im Kampf gegen die Übernutzung und das Artensterben im Meer. Sie sollen Meeresorganismen und deren Lebensräume schützen, indem sie bestimmte Aktivitäten des Menschen verbieten oder regulieren. Ihre Zahl hat in den zurückliegenden Jahren deutlich zugenommen, Erfolge aber lassen trotzdem vielerorts auf sich warten. Denn viel zu oft werden die geplanten Schutzmaßnahmen gar nicht oder nur halbherzig umgesetzt und überwacht.
> Die überwiegende Zahl der Meeresschutzgebiete auf der Welt verfehlt bislang ihre Schutzziele und schafft es nicht, die lokalen Meeresorganismen und Lebensräume wirksam zu schützen. Diese Misserfolge haben Fachleute zum Anlass genommen, genauer zu hinterfragen, unter welchen Voraussetzungen das Leben im Meer von Schutzzonen profitiert. Die Ergebnisse sind eindeutig: Es braucht gemeinsam entwickelte Schutzpläne, viel wissenschaftliches Know-how sowie Geld, Personal und regelmäßige Erfolgskontrollen, um den Artenrückgang in diesen Meeresregionen zu stoppen.
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